Streichmaß
Da ich ja mal vor langer Zeit eine Ausbildung zum Schreiner gemacht habe und wenn ich so zurückdenke hat es auch ein heiden Spaß gemacht. Als ich so meine Gedanken schweifen ließ, erinnerte ich mich auch wieder an die Hobelbank und welche Werkzeuge da so in der Kipplade lagen. Eines davon ist das Streichmaß.
Das Teil sieht erstmal seltsam aus und man kann nicht auf den ersten Blick erkennen, für was diese Teil gut ist. Wie auf dem Bild zu erkennen, besteht das Streichmaß aus drei Teile. Zwei länglichen Stäben, auf denen ein Maßband eingelassen ist und an einem Ende, direkt unter der “0″ ein kleiner spitzer Dorn. Diese beiden Stäbe werden durch eine Art Ring zusammengehalten. Die Stäbe können mit einer kleinen Feststellschraube an der aktuellen Position gehalten werden.
Ok soviel zum Aufbau, aber wie und für was setzt man das nun ein? Da dieses Werkzeug in aller erster Linie für alle handmade Werkstücke benötigt wird, kommt es heute in der Industrie wohl nicht mehr zum Einsatz. Ok, jetzt mal ein konkretes Beispiel. Ein guter Schreiner legt sehr viel Wert auf Qualität, so auch auf die Stabilität. Möchte man nun eine Eckverbindung für einen Bilderrahmen erstellen, könnte man ja eine Schlitz-und-Zapfen-Verbindung verwenden.


